Du wachst auf und bemerkst, dass du auf dem kalten, harten Kellerboden kniest. Das Licht aus dem Fenster blendet dich, doch die siehst, dass deine Handgelenke vor deinem Körper mit einem dunkelroten, bordeau-ähnlichem Seil gefesselt sind. Kurz darauf spürst du, dass auch deine Knöchel auf die selbe Art und Weise gefesselt sind. Egal wie feste du auch ziehst und versuchst die Seile zu lösen, es gelingt dir nicht.

Allmählich gewöhnen sich deine Augen an die Helligkeit und du kannst mehr erkennen. Der Raum ist zu drei Seiten mit Mauern begrenzt und zur einen mit einem Gitter, gegenüber von der Mauer mit dem Fenster. Du verlagerst dein Gewicht um dich um zu drehen und einen besseren Blick auf das zu erhaschen, was hinter dem Gitter liegt, doch ein stechender Schmerz lässt dich aufkeuchen. Hastig blickst du nach unten, auf deine Beine, um zu sehen woher der Schmerz kommt und bemerkst, dass es die kleinen Steinchen auf dem Boden sind, die deine Haut reizen.

Du versuchst abermals dich anders hinzuknien, dieses Mal vorsichtiger und es gelingt dir dich mit dem Gesicht zum Gitter zu drehen, ohne dass sich spitze kleine Steinchen in dein Schienbein bohren. Gefesselt und bewegungsunfähig kannst du nicht deinen ganzen Körper auf einmal drehen, daher ist dein Sichtfeld etwas eingeschränkt. Das Gitter ist nicht sehr feinmaschig, deine Hand passt definitiv hindurch, dein Kopf Vielleicht auch noch, aber ganz sicher nicht dein Körper. Du inspizierst das Material aus dem das Gitter gemacht ist und beschließt, dass du es nicht mit bloßen Händen beschädigen kannst. Dabei entdeckst du, dass das überstehende Seil  – mit dem du gefesselt bist – von deinem Handgelenk bis zum Gitter und dahinter weiter verläuft.

Plötzlich hörst du ein Räsupern und blickst eilig um dich, um festzustellen woher das Geräusch kommt, bis du mich endlich hinter dem Gitter erblickst.
„Du bist also wach geworden?“, frage ich dich.
Du möchtest antworten, aber deine Kehle, Lippen und Mund sind zu trocken. Du musstest wohl schon mehrere Tage ohne Wasser ausgekommen sein.
„Streng dich nicht an zu sprechen, das darfst du sowieso nicht. Solange du hier bist, wirst du kein einziges Wort sprechen.“

Du krabbelst aus Instinkt einige Schritte zurück, bis du die raue und eisige Wand an deinen Füßen spürst.
„Du wirst noch herausfinden, dass es kein Entkommen gibt, Sklavin. Ich werde dich jeden Tag aufs neue Quälen, als wäre es dein erster.“
Du blickst wieder auf deine Hände und ich sehe wie du versuchst die Knoten zu lösen. Doch du scheiterst vergeblich. Nach einiger Zeit laufe ich an das Gitter und nehme das abstehende Seil in die Hand. Du siehst, wie ich es einmal, dann ein zweites mal um meine Hand wickel, um einen festen Halt zu bekommen. Zu spät verstehst du, dass es dasselbe Seil ist, mit dem du gefesselt bist. Mit einem Ruck ziehe ich am Seil und du fällst der Länge nach, deine Arme ausgestreckt nach vorne, auf deine Ellebogen. Der Schmerz tut dir im ersten Moment weh, doch danach konzentrierst du dich darauf dich wieder aufzurichten.

„Das kann ich so oft machen wie ich will, Sklavin. Und du wirst dich jedes Mal aufs neue verletzen und bei jedem Mal wird es mehr weh tun. “
Ich sehe Angst auf deinem Gesicht und fahre fort: „Es kommt drauf an wie du dich benimmst, wenn du auf mich hörst, vielleicht bin ich ja dann weniger grob mit dir“

Du überlegst Widerstand zu leisten, schlussendich bestimmst du jedoch fürs erste mir zu gehorchen, bis sich eine bessere Gelegenheit bietet zu fliehen.

„Bist du durstig? Du hast seit 4 Tagen nichts getrunken.“
Auch wenn du es nicht zugeben möchtest, du weißt, dass dein Körper Wasser braucht. Du nickst leicht.

„Na dann möchte ich mal kein schlechter Gastgeber sein und dir etwas Wasser holen.“
Ich knote das Seil an dem Ring an der Wand neben mir fest und begebe mich außerhalb deines Blickfeldes. Du hörst wie ich eine Tür öffne und diese danach wieder schließe. Sofort beginnst du den Raum hinter den Gittern so gut wie möglich dir anzuschauen. Du blickst um dich und suchst etwas, dass du als Werkzeug verwenden kannst um die Drähte des Gitters zu durchtrennen. Als du siehst, dass ein Schraubenzieher in der Nähe des Gitters, aber außerhalb dessen liegt, versuchst du so schnell wie möglich an diesen zu kommen. Abermals spürst du das Brennen an deinen Knien, dass durch kleine spitze Steine verursacht wird, doch du brauchst diesen Schraubenzieher. Schnell greifst du durch das Gitter und versteckst den Schraubenzieher unter dir und versuchst dich wieder möglichst unauffällig hinzuknien.

Einige Sekunden oder Minuten später hörst du die Tür aufgehen und dann wieder zu.

„Sklavin, schau was ich dir mitgebracht habe“, sage ich und zeige auf einen Eimer voller Wasser. Auch wenn du es nicht zugeben magst, sehe ich dir an wie sehr du gerne etwas trinken würdest, sei es nur um deine Lippen und deinen Mund zu befeuchten. Du schaust den Eimer so gierig an, dass ich beinahe schon Mitleid bekomme.

„Sobald du sprichst, werde ich den Eimer umstoßen. Sobald du mir anderweitig nicht gehorchst werde ich den Eimer ebenfalls umstoßen. Ist das klar?“
Du nickst.

„Komm etwas näher ans Gitter, Sklavin“, sage ich. Du zögerst, denn du möchtest nicht, dass ich sehe was da unter dir liegt. Geschickt klemmst du den Schraubenzieher zwischen Ober- und Unterschenkel ein, bewegst dich dann vorsichtig an das Gitter.

Ich nehme einen sauberen Lappen und tauche ihn ins Wasser, so dass er sich dunkel färbt und wringe ihn dann wieder aus. Jetzt ist er nur noch etwas feucht.

Dann stelle ich mich vor dich und stecke meine beiden Hände mitsamt Lappen durch die Gitter. Über dir wringe ich den Lappen erneut aus, dieses Mal kam nicht einmal ein Tropfen heraus. Doch du knietest bereits mit offenem Mund und ausgestreckter Zunge darunter. Ich gebe mir also noch etwas mehr Mühe und wringe einen Tropfen, dann einen zweiten aus, beide landen auf deiner Zunge.

Jetzt wäre die perfekte Gelegenheit, du hast den Schraubenzieher griffbereit und ich bin in der Nähe und habe zu alldem noch meine Hände durch das Gitter gesteckt. Du würdest es jetzt tun, dich gefangen zu nehmen und festzuhalten war Grund genug mich zu töten. Unauffällig versuchst du deinen linken Arm unter deine Kniekehle zu bewegen um den Schraubenzieher in die Hand zu nehmen. Du kannst ihn fühlen und umschließt den Griff mit deiner Hand.

Eine rein fiktionelle Geschichte die ich hier mit euch teile, als Fallbeispiel zum Thema bdsm und ddlg. Andere Geschichten von mir findet ihr hier.

Der Partnershop meines Vertrauens: