Als du aufwachst, erinnerst du dich dank des Halsbandes daran, dass du gestern bei mir, deinem Freund, übernachtet hast. Es fasst deinen Hals gerade so sehr, dass es anliegt, aber nicht so eng, dass du dadurch am Atmen behindert werden würdest.

Dir gefällt dieses Gefühl, an einer so intimen Stelle diesen Stoff zu spüren. Fest. Unnachgiebig. Halt gebend, als würde dir das Halsband erst deinen Platz in der Welt ermöglichen und dich dort festhalten.

Du kommst immer mehr zu dir und erinnerst dich, dass das Halsband mit einem Seil an dem Bett befestigt ist. Mit deiner rechten Hand greifst du nach dem Halsband, um abzutasten, dass das Seil noch da ist. Du bist beruhigt, als du die Fasern des Juteseils an deine Fingern spürst.

“Na, hast du gut geschlafen, Kleine?”, frage ich dich. Du blickst müde und etwas überrascht zu mir auf. Noch etwas benommen antwortest du: “geht so”. Du legst dich wieder richtig hin und schließt deine Augen.

Kurz nachdem du deine Augen geschlossen hast, merkst du, wie ich mich neben dich aufs Bett setze. Einen Augenblick später kuschelst du dich an mich an.

Deine Atmung geht regelmäßig und tief. Du scheinst wirklich noch schlafen zu wollen. Schade, dass dafür keine Zeit mehr ist, denke ich mir mit einem Grinsen im Gesicht.

Noch halb am Schlafen spürst du plötzlich kaltes Metall an deiner Haut. Du zuckst zuerst etwas überrascht zurück, dann merkst du, dass es die Handschellen sind. Du zappelst daraufhin, um dich zu wehren, aber du hättest nicht Mal im wachen zustand eine Chance. Armes Ding.

Erst schließe ich die Bügel um dein rechtes Handgelenk, die klickenden Geräusche, die die Handschellen beim Einrasten machen und die damit verbundenen Vibrationen bist du gewohnt und dein Körper weiß, welche Reaktion er daraufhin folgen lässt. Darauf habe ich dich nämlich trainiert.

Nachdem ich die Handschellen mit der Rückseite des Schlüssels arretiere, damit sich nicht beim Spielen aus Versehen enger werden, lasse ich deinen Arm wieder los. Panisch vergräbst du deinen linken Arm unter deinem Körper.

“Ich weiß genau, dass du das auch möchtest, Sklavin. Ich weiß, was für eine demütig, kleine Sklavin du bist und wie sehr du es genießt im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit gedemütigt zu werden.”

Unsicher blickst du zu mir.

“Nun sei ein braves Mädchen und streck mir deinen anderen Arm entgegen. Du willst es doch auch, willenlos gefesselt und mir ausgeliefert gegenüberstehen. Oder etwa nicht?”

Du beißt dir auf die Lippe und blickst zu Boden, weil du weißt, dass ich recht habe. Du weißt, dass ich dich immer durchschaue. Dir gefällt das Gefühl von mir gedemütigt zu werden und du wünschst es dir gerade mehr als alles andere. Aber das willst du mir nicht zeigen.

Du blickst wieder zu mir auf, hast gerade etwas Mut gesammelt, da vergeht er dir sofort wieder, als du siehst, wie dein rechter Arm bereits in den Handschellen ist. Als ich dann noch meine Hand spielerisch an deinen Hals lege ohne zuzudrücken, ist es um dich geschehen.

“Ich wusste doch, dass du sofort einknickst. Brave Sklavin.”
Pflichtbewusst streckst du jetzt auch deinen linken Arm aus, bereit, dass ich auch diese in Handschellen stecke. Langsam lege ich dir auch um dein linkes Handgelenk die Handschellen um und schließe den Bügel.

Jetzt bist du mir tatsächlich ausgeliefert. Plötzlich überfällt dich ein warmes Gefühl von Vertrautheit und du versuchst dich aus den Handschellen zu befreien, einfach nur aus Spaß, weil es sich gut anfühlt nicht alleine aus ihnen rauszukommen. Aussichtslos und doch so süß.

Teil II dieser Reihe kannst du hier lesen.

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