Den perfekten BDSM Partner zu finden ist sowieso schon schwer. Aber wenn du dann auch noch einen Partner finden möchtest, der auf BDSM steht, dann wird es ganz knifflig. Leider (oder zum Glück, kommt auf die Perspektive an) sind sexuelle Neigungen nicht so zugänglich, wie zum Beispiel das lieblings-Musikgenre einer Person. Daher sind normale Strategien um Partner zu finden nur sehr ineffektiv, um einen Partner mit den gleichen sexuellen Vorlieben zu finden. Wie es dir gelingt einen Partner zu finden, der deine Vorlieben teilt und auch zwischenmenschlich zu dir passt, das erfährst du in diesem Artikel.

Neben den bekannten BDSM-Stammtischen und SMJG-Stammtischen, die in fast allen großen Städten existieren, gibt es auch Möglichkeiten seinen Partner online kennenzulernen. Dabei verfügen viele Portale über eine Echtheits-Verifizierung und bieten praktische Features, wie zum Beispiel das Filtern nach Vorlieben. Wenn du nicht gerne online suchst, gibt es außerdem noch viele BDSM-Events, auf denen du Menschen kennenlernen kannst, die garantiert deine sexuellen Vorlieben teilen.

Heather Mount

Allgemeines

Grundsätzlich kann man natürlich auch eine Person kennenlernen, sich langsam herantasten und irgendwann vorsichtig das Thema ansprechen. Oft passiert es so aber, dass die Person die Vorliebe nicht teilt und man von vorne beginnen darf.

Damit du möglichst ohne viel Arbeit einen passenden Partner findest, habe ich verschiedene Möglichkeiten zusammengestellt, um BDSM interessierte Menschen kennenzulernen.

Natürlich ist das keine Garantie, dass du jemanden findest, der perfekt passt. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit höher auf diese Art jemanden zu finden, als auf „traditionelle“ Art.

1. BDSM-Stammtisch – Meine Bewertung: 6/10

In nahezu jeder großen Stadt und auch vielen anderen Städten gibt es den BDSM-Stammtisch. Dort treffen sich BDSM interessierte Menschen in erster Linie zum gemeinsamen Austausch an Erfahrungen. Trotzdem kann man dort auch nette Menschen kennenlernen.

Auf keinen Fall jedoch solltest du nur dahin gehen mit der Einstellung „Ich werde jetzt jemand tolles kennenlernen“. Gerade wenn man ein Mann ist (#doublestandards), wird das sehr negativ angesehen und das kannst du hoffentlich nachvollziehen. Die Menschen sind dort um sich zu unterhalten.

Es herrscht eine entspannte Atmosphäre, wenn du dich ungezwungen fühlen möchtest, dann ist ein Stammtisch definitiv die beste Möglichkeit jemanden kennenzulernen.

Tipps für den BDSM Stammtisch

1. Gehe auf Menschen zu und unterhalte dich!

Das kann manchmal ganz schön schwer sein, gerade wenn man neu in der Szene ist und niemanden kennt. Auch wenn das Thema BDSM vielen vielleicht dunkel und böse vorkommt, sind die Menschen die es praktizieren doch trotzdem super nett. Wenn du magst, lies den Bericht einer jungen Dame, die bei einem Stammtisch war und überzeuge dich selbst.

Du solltest jedoch wissen, dass die BDSM-Stammtische, anders als die SMJG Stammtische, nur für volljährige Leute sind. Informationen wann wo Stammtische stattfinden, findest du ganz leicht durch googeln.

Hier einige erste Sätze mit denen du Gruppen oder Personen auf einem BDSM-Stammtisch ansprechen kannst

  • „Weswegen bist du / seid ihr heute hier?“
  • „Wie lange machst du / macht ihr schon BDSM?“
  • „Ich bin neu hier, muss man sich irgendwo anmelden?“ – Auch wenn man das nicht muss, ist diese Frage doch ein guter Eisbrecher:
  • „Kann ich mich zu euch stellen / setzen?“ – Auch wenn diese Frage mehr Mut erfordert, hilft sie dir mehr dich dazu zu gesellen

2. Keine direkten Anbaggerversuche.

Auf BDSM-Stammtischen werden direkte Anbaggerversuche nicht gerne gesehen. Am besten unterhältst du dich einfach locker mit einigen Personen und wenn es passt, tauscht ihr eure Kontaktdaten aus und trefft euch dann privat.

Denn die Stammtische sind primär für den Austausch von Wissen und Erfahrung bestimmt und sind keine Kontaktbörse. Hierauf wird bei Stammtischen großen Wert gelegt!

3. Körperkontakt vermeiden

Da das eine halböffentliche Veranstaltung ist, solltest du keiner Person auf den Keks gehen, indem du ihr zu Nah auf die Pelle rückst. Wenn du denkst, eine Person möchte etwas von dir, dann tauscht doch Kontaktdaten aus und nehmt euch bei ihr / ihm oder dir ein Zimmer 🙂

2. SMJG-Stammtische – Meine Bewertung: 8/10

Für Leute unter 27 gibt es den SMJG-Stammtisch, den man auch besuchen darf, wenn man noch nicht volljährig ist. Diesen finde ich persönlich ziemlich hilfreich, da man gerade wenn man jung ist, noch nicht viel weiß und dazu lernen möchte.

Der SMJG-Stammtisch hat vor Allem deswegen so eine hohe Bewertung von mir erhalten, da es für Minderjährige eigentlich die einzige (hier aufgeführte) Möglichkeit ist jemanden kennenzulernen.

Ansonsten gelten die gleichen Regeln und Tipps wie bei dem BDSM-Stammtisch, denn was dort passiert ist grundsätzlich ähnlich, nur für ein jüngeres „Publikum“ gedacht.

Vorteile

  • kostenlos
  • hauptsächlich freundliche Menschen
  • kein großes Angebaggere von Menschen die man nicht attraktiv findet

Nachteile

  • Man kann nicht so einfach sexuelle Kontakte knüpfen, damit wird die Suche nach einem Partner enorm ausgebremst.

3. BDSM-Events – Meine Bewertung: 4/10

Ähnlich wie bei den BDSM-Stammtischen treffen sich hier BDSM Interessierte Leute, jedoch nicht nur zum Austausch von wissen, sondern oftmals zu vielen verschiedenen anderen Dingen. Was genau auf einem Event passiert sollte immer auf der Einladung stehen.

Diese Events kosten jedoch in den meisten Fällen etwas oder / und sind exklusiv. Auch wird bei solchen Events oft auf das Männlein-Weiblein Verhältnis geachtet. Daher solltest du dich früh daran machen dir einen Platz zu sichern, falls du männlich bist.

Auf diesen Events darf dann meistens auch schon direkter geflirtet werden und manchmal sind sogar direkt Spielzimmer in der Nähe. In diese kann man sich dann begeben, wenn man jemanden gefunden hat, der einem sympathisch ist.

Eine so schlechte Bewertung gebe ich, da die Partys meist sehr teuer sind (außer für Mädels natürlich) und oft nur in einem ONS enden. Bekanntschaften für längere Zeiten kennenzulernen ist zwar möglich und passiert auch, aber nicht so häufig wie bei Stammtischen oder Online.

Wo finde ich Events?

Auf JoyClub kannst du herausfinden, wann und wo welche Treffen stattfinden. Es gibt auch zum Beispiel Fesselkurse, dort sind Anmach-Versuche gar nicht gerne gesehen, also pass bei der Auswahl des Events auf.

Premium Mitglieder auf JoyClub bekommen übrigens eine Ermäßigung für Events. JoyClub wird auch später noch eine Rolle spielen, bei der online Partnersuche. Dort ist diese Webseite nämlich mein Favorit. Kauft man sich also den Premiumstatus, hat man direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Auf anderen Seiten findet man zwar auch Events, jedoch finde ich die Auswahl auf JoyClub sehr groß. Einmal zu googeln kann trotzdem nicht schaden, wenn man auf JoyClub nichts finden sollte.

Vorteile

  • Direktes Flirten und Spielen ist oft sogar erwünscht.
  • Geschlechter-Verhältnis ist oft ausgeglichen.

Nachteile

  • kostet (manchmal sogar viel) Geld

4. Online Suche – JoyClub – Meine Bewertung: 9/10

Mit der Zeit schreitet auch die Technologie voran. Singles auf Online Plattformen kennenzulernen ist schon lange normal und mehr als ein Drittel der Deutschen nutzt oder hat einmal Online Dating Plattformen genutzt. Bei BDSM Interessierten ist es sicherlich mehr als die Hälfte.

Das Online Suchen ist einfacher, da man bei vielen Portalen mit filtern eingrenzen kann, wo die Person lebt, worauf sie steht, ist die devot oder dominant, ist sie an Spanking interessiert, mag sie Bondage, und so weiter und so fort.

Ein Teil der einstellbaren Vorlieben

Damit erhöht man Wahrscheinlichkeit jemanden kennenzulernen, der die gleichen Vorlieben teilt enorm. Es ist zwar nicht 100 % garantiert, dass man dann sexuell zueinander passt, aber es ist schon sehr wahrscheinlich.

Es bieten nicht viele Datingplattformen diese Art von Filterung an. Ich habe für dich das meiner Meinung nach beste „Dating-Portal“, JoyClub (welches ich auch selbst benutze), mit seinen Alleinstellungsmerkmalen analysiert.

Da der JoyClub eine einfache Möglichkeit bietet nicht zu teuer und ohne viel Arbeit neue Leute mit passenden Neigungen kennenzulernen, bekommt es von mir die höchste Bewertung. Ganz perfekt ist  der JoyClub nicht, aber für mich kann nichts ihn toppen.

Über JoyClub

JoyClub ist mein absoluter Favorit. Es ist zwar kein Netzwerk nur für BDSM Interessierte, aber ein Großteil von den Nutzern sind keine Vanillas.

Ich habe schon mehrere BDSMler darüber kennengelernt und es haben auch schon Treffen stattgefunden.

Dafür, dass ich JoyClub anderen Netzwerken vorziehe, gibt es natürlich Gründe, die ich euch präsentieren möchte:

1. Bedienbarkeit

JoyClub ist technologisch betrachtet sehr einfach zu bedienen und es gibt sogar eine App. Da ungefähr 65-75 % der Leser dieses Blogs auf dem Smartphone unterwegs sind, bietet die App sich da sehr gut an.

Registrieren musst du dich zwar im Browser (hier kannst du dich auf JoyClub registrieren), aber die Registrierung ist sehr komfortabel. Im Registrierungsprozess musst du auch deine Neigungen wählen, diese kannst du jedoch später auch noch ändern.

Auch das Anschreiben anderer Mitglieder und der Chat generell sind übersichtlich gehalten. Ich mag auch die Farben ganz gerne, aber das ist wohl Geschmackssache 🙂

2. Aktive Menschen und Echtheitszertifizierung

JoyClub wirbt mit ca. einer halben Millionen aktiven Mitgliedern. Ich kann das natürlich nicht bestätigen oder verwerfen, aber meiner Erfahrung nach, sind sowohl die Foren, als auch die Mitglieder sehr motiviert und interessiert.

Viele dieser Mitglieder haben sich sogar bestätigen lassen. Dadurch kannst du sichergehen, dass es sich bei „Alina“ auch wirklich um W24 handelt und nicht um M52.

Auch habe ich bei JoyClub viele Mitglieder kennengelernt. Dort antworten die Menschen auch, selbst wenn sie kein Interesse haben. (Okay, nicht immer, aber sehr oft).

3. Frauen-Männer-Paare-Verhältnis

Ein Frauen zu Männer Verhältnis von 70 % zu 30 % ist bei Datingplattformen üblich. Bei JoyClub hingegen gibt es eine sehr ausgewogene Verteilung (55 % zu 45 %) an Männern und Frauen.

Die ausgewogenere Verteilung kommt sowohl Männern, als auch Frauen zu gute. Kein Mann möchte 20 Frauen anschreiben, wovon dann nur eine Antwortet. Andersrum möchte keine Frau auf eine Auswahl von 3 Männern in ihrer Stadt begrenzt sein.

Ich finde, es trägt auch ganz schön viel zur Atmosphäre bei, wenn das Verhältnis ausgewogen ist.

4. Kein Pay-To-Fuck

Auf JoyClub kann man mit dem Kostenlosen Basis-Konto bereits viele Funktionen nutzen. Als Frau oder als Paar bekommt man sogar das Plus Konto kostenlos.

Mit dem Basis Konto kann man sich ein Profil erstellen, man kann Match spielen (ähnlich wie Tinder), man kann (aus meiner Perspektive) alles machen was man braucht, außer selbst andere Leute ohne Match anzuschreiben.

So sieht ein Match auf JoyClub aus

Mit dem Plus Konto, welches 9,90 € im Monat kostet, falls man ein Mann ist, kann man wirklich alle Funktionen nutzen, die man möchte. Es gibt zwar noch ein Premium Konto, dieses hat meiner Meinung nach jedoch keine wirklichen Vorteile, es kostet in meinen Augen einfach nur mehr.

5. Auch für Homosexuelle und Transsexuelle geeignet

Auf JoyClub kann man beim Geschlecht auch Transsexuell eintragen. Für Transsexuelle ist es ansonsten denke ich ziemlich schwer bei Datingportalen jemanden kennenzulernen.

Das Gleiche gilt für Singles, die homosexuell sind. Auf JoyClub kann man präzise angeben, was man sucht („zum Beispiel kann man als Frau einen Transgender M suchen oder eine andere Frau).

Die Quote von Transsexuellen und Homosexuellen ist zwar nicht hoch, aber immerhin gibt es die Möglichkeit sich ordentlich zu registrieren und zu suchen.

Wie du auf JoyClub BDSMler kennenlernen kannst

Um auf JoyClub Leute kennenzulernen, solltest du zunächst einmal ein kostenloses Profil auf JoyClub erstellen. Dort wirst du durch eine Art Fragebogen geleitet, in dem du dann einträgst, was andere über dich sehen / lesen sollen.

Ich habe einige Tipps für dich, damit du sofort (hoffentlich) erfolgreich Jemanden kennenlernst:

Fragebogen und Informationen zu dir selbst

Um auf JoyClub einen Partner zu finden, der zu dir passt, solltest du den Fragebogen möglichst präzise ausfüllen. Deine Profilbeschreibung sollte nicht die automatisch generierte sein, ansonsten lesen das die Meisten gar nicht erst.

Du solltest in dem Fragebogen deine sexuellen Neigungen beschreiben, aber in dem freien Text, der in deine Profilbeschreibung kommt, solltest du definitiv auch nicht-sexuelle Interessen und Freizeitbeschäftigungen erwähnen. Wieso fragst du?

Sei interessant, gib anderen einen einfachen Punkt um in ein Gespräch einzusteigen. Schreib, dass du Gitarrist bist, gerne Zaubertricks machst oder Lesen größte Leidenschaft ist.

Natürlich solltest du bei keinen Angaben lügen, denn früher oder später fällt das auf. Ich schätze aber mal, dass das klar ist.

Bilder helfen, um Interesse zu wecken

Bilder helfen dir zusätzlich, um Interesse in anderen Leuten zu wecken, die dein Profil anschauen. Wenn du keins drinne hast, dann wirst du wahrscheinlich nicht beachtet. Als Profilbild empfehle ich ein normales Bild von dir zu benutzen.

Zusätzlich kannst du andere Alben erstellen, in die du noch freizügigere Bilder hinzufügen kannst. Du kannst auch ein Album für nicht sexuelle Bilder machen und Eins für Sexuelle. Dadurch muss der Betrachter sich nicht durch die Fotos wühlen, die er nicht sehen möchte.

Gerade Match spielen werden die meisten Leute einfach „nächster“ klicken, wenn du in deinem Profil kein Bild hast. Dadurch wird er Betrachter nicht einmal bis zu der Profilbeschreibung kommen, die du so mühsam aufgebaut hast.

Erste Nachricht – Nicht spammen!

Du solltest auf keinen Fall mehrere Personen mit der gleichen allgemeingültigen Nachricht anschreiben. Egal ob es ein langer oder kurzer Text ist, deinem Gegenüber wird auffallen, dass der Text sehr generisch ist.

Wenn du nicht von dem Empfänger ignoriert werden möchtest, ist es klug aus der Menge der „Hey“s und „Hi“s herauszustechen, indem du dich in deiner ersten Nachricht auf Dinge beziehst, die er / sie in seine / ihre Profilbeschreibung gepackt hat. Beispiel:

Oh, da ist jemand Pianistin? Ich spiele auch gerne Klavier, ich habe aber „erst“ vor 2 Jahren damit angefangen. Hast du einen Lieblingskomponisten?

Das Tolle ist, du brauchst nicht sexuell zu werden um herauszufinden wie die andere Person so tickt, denn das steht in seinem / ihrem Profil. Du kannst dich ganz aufs Zwischenmenschliche konzentrieren, wenn du vorher geschaut hast, dass ihr „sexuell kompatibel“ seid.

Natürlich sollst du zu der Person nicht komplett asexuelle sein, aber die erste Nachricht braucht definitiv kein „Unterwirf dich mir, Sklavin“ oder „Bitte bitte nimm mich als Sklaven“.

Vorteile:

  • kostenlos bzw. ein Monat Premium Mitgliedschaft ist immer noch viel günstiger als ein Event-Eintritt als Mann
  • sehr sehr große Menge an potenziellen Partnern – es gibt echt viele Leute, die auf JoyClub registriert sind
  • Flirten ist erlaubt – sogar meistens erwünscht
  • Das mag sich vielleicht für manche komisch anhören, aber viele identifizieren sich da vielleicht mit mir: Gerade als Anfänger ist es angenehm nicht für so etwas auf ein konkretes Treffen gehen zu müssen. Alles zu Hause vom Laptop/PC/Smartphone aus.

Nachteile:

  • wenn man alle Funktionen nutzen mag, ist es nicht 100 % kostenlos
  • als Frau oder Paar wird man ziemlich oft angeschrieben, teilweise auch mit sehr unnötigen „hey“s und so weiter

Entscheide, was genau du suchst

Egal ob du dich nun entscheidest Online oder Offline zu suchen, du solltest immer vorher selber wissen – und auch deinem Gegenüber klar kommunizieren – was du suchst.

Ist es eine feste Partnerschaft/Beziehung oder ist es nur eine lockere Spielbeziehung? Ist es vielleicht sogar nur ein One-Night-Stand (empfehle ich BDSMlern generell nicht, da bei einem One-Night-Stand das Vertrauen gar nicht vorhanden ist)?

An sich ist es ja total legitim sich einen Partner nur fürs Spielen zu suchen, ohne weitere Verpflichtungen. Aber wenn dein Partner / deine Partnerin denkt, dass du Jemanden für eine feste Beziehung suchst, dann wird das böse enden.

Lass dich covern

Egal wie sehr du der Person vertraust, mit der du vorhast dich zu treffen. Lass dich beim ersten Treffen oder vielleicht sogar bei den ersten X treffen von jemandem covern.

Es schadet Niemandem und kann dir im Notfall das Leben retten. Sich covern zu lassen ist super einfach und super effektiv:

  1. Erzähle einer Person deines Vertrauens (nein, nicht der Person, die du gerade erst kennengelernt hast) davon, dass du dich mit dieser Person triffst
  2. Teile ihr den Ort des Treffens mit und ggf. auch seinen/ihren Wohnort, falls ihr zu ihm / ihr geht.
  3. Mach Uhrzeiten aus, zu denen du die Person des Vertrauens anrufst, um zu sagen, dass es dir gut geht.
  4. Macht ein Notfallwort aus, dass unauffällig in einen Satz eingebaut werden kann.

Wenn du jetzt nicht zu den gegebenen Uhrzeiten deine Kontaktperson anrufst, dann muss sie entweder direkt die Polizei rufen oder noch einmal versuchen dich anzurufen (kommt darauf an, wie verlässlich du in der Hinsicht bist sowas zu vergessen).

Wenn etwas passiert, kannst du entweder gar nicht ans Handy und dein Cover ruft die Polizei an den vorher genannten Ort. Für den Notfall kannst du auch in einem Telefonat unauffällig das Notfallwort einbauen und deinem Cover mitteilen, dass du polizeiliche Hilfe brauchst.

Wichtig: Das ist natürlich keine 100%ige Absicherung, aber es ist definitiv schon viel besser als gar keine Absicherung.

Online – Nimm dich vor Fakes in acht

Auch wenn Profile eine Echtheitsverifizierung haben können, es gibt genug Leute, die keine haben. Das ist grundsätzlich nichts Auffälliges, da eine Verifizierung entweder unnötig Geld kostet oder mit einiger Arbeit verbunden ist.

Daher solltest du bei der Online Partnersuche einfach etwas vorsichtig sein und mit gesundem Menschenverstand agieren. Triff dich nicht Nachts um 0 Uhr in einem verlassenen Wald mit jemandem, den du noch nie gesehen hast / dem du nicht voll Vertraust.

Wie ich meine Sub/Freundin kennengelernt habe

Ich hatte damals (als ich meine jetzige Freundin kennengelernt hatte) schon großes Interesse an BDSM. Es ist jetzt etwa 10 Monate her und da existierte sowohl diese Seite schon, als auch der dazugehörige Instagram Account.

Auf diesem Instagram Account habe ich alle paar Wochen Livestreams gemacht, um Fragen zum Thema BDSM zu beantworten. Meine jetzige Freundin hat mir damals auf Instagram gefolgt, weil sie auch BDSM Interessiert war.

Nach dem Livestream hat sie mich dann angeschrieben und wir haben uns etwas unterhalten. Schnell kamen wir ins Gespräch und fanden uns gegenseitig sehr anziehend.

Ich hatte sie für eine Weile meine Online Sub sein lassen, um sie auch von der sexuellen Seite her etwas besser kennenzulernen. Daraus entwickelte sich dann nach und nach eine Dom/Sub Beziehung mit sehr viel Vertrauen und am Ende dann eine feste Beziehung.

Fazit

Einen BDSM Partner zu finden ist nicht so einfach wie einen Vanilla Partner zu finden. Eine magische Lösung die dir sofort den perfekten Partner findet gibt es nicht.

Eine Online Plattform wie JoyClub kann dir jedoch die sexuelle Kompatibilität einfacher machen, damit du dich nur noch um das Zwischenmenschliche kümmern musst. Die kostenlose Registrierung für ein Basis Konto (oder ein Plus-Konto, falls du weiblich bist) findest du hier.

Verschiedene Events und Stammtische können dir helfen zwanglos Kontakte direkt real aufzubauen. Diese Option ist zwar um ein vielfaches arbeitsaufwendiger, aber eine Alternative für Menschen, die Online niemanden kennenlernen wollen.

Mich würde es mal interessieren wie du deine BDSM interessierte Partnerin / deinen BDSM interessierten Partner kennengelernt hast, falls du schon jemanden hast. Kommentiere dazu einfach direkt unter diesem Artikel 🙂

Für alle Singles unter euch: Online-Suche oder Offline-Suche? Kommentiert direkt unter diesem Artikel 😀

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