Tabus oder auch Nogos werden von der sub vor Beginn der session dem dom mitgeteilt. Sie sind dazu gedacht dem dom zu zeigen welche Sachen sub nicht möchte.

Der dom darf dann (laut allgemeinem Konsens) diese konkreten Sachen nicht mit sub machen.

Aus meiner Sicht sind Tabus und Nogos nicht nur ein effektives Mittel zur Gefahrenminderung sondern auch zur Lustminderung. Sub soll aus ganzem Herzen ihrem dom dienen und vertrauen. Es sollte keine Einschränkungen ihrerseits gegenüber ihrem dom geben.

Aber B., ist denn das nicht gefährlich dem dom seine tabus nicht mitzuteilen?

Ja es ist gefährlich als sub nicht über sowas zu reden. Deswegen ist meine Lösung stets zu fragen was sub garnicht gerne hat. Dabei sagt sub dann nicht was ich mit ihr nicht machen darf, sondern sie sagt was sie nicht gerne hat. Das ist ein großer Unterschied, denn letzten Endes sollte die Entscheidung was dom tut ausschließlich dom selbst obliegen. Der echte dom wird verantwortungsvoll handeln und respektieren, dass manche Sachen seiner sub nicht gefallen, während der trashdom auch bei tabus und nogos im Fall der Fälle autark entscheidet und diese tabus übergehen kann. Somit bringen tabus und nogos nicht mehr Sicherheit als diese von mir erklärten Absprachen. Sie mindern aber das Machtgefälle, auf das es bei bdsm ankommt.

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